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Themen2021-05-06T16:03:23+02:00

Stadtentwicklung: klimagerecht, sozial und gemeinwohlorientiert

Mein Ziel sind Kieze, in denen neben Wohnen auch Gewerbe, Kultur und Erholung Platz haben. Wichtig sind vielfältige und lebendige Quartiere, gut erschlossen für nachhaltige Mobilität, mit guten Schulen und Kitas, Handel und Gewerbe, Spiel, Erholung und viel Grün. Klar ist: Berlin braucht mehr niedrigpreisige Wohnungen. Und das Bauen muss endlich klimaneutral werden. Neubauten im Hochpreissegment sollen vermieden werden, weil das weite Teile der Bevölkerung ausschließt. Nachverdichtung muss maßvoll und klimagerecht gesteuert werden und es muss das Richtige gebaut wird – nämlich preiswerter Wohnraum oder fehlende Infrastruktur. Die frühzeitige Beteiligung der betroffenen Anwohner*innen soll schon bei der Planung gewährleistet

Stadtverträglicher Tourismus statt Ballermann

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Tourismuspolitik, denn der Tourismus hat nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen auf unsere Kieze. Klar ist, der Tourismus schafft Arbeitsplätze und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Aber wir müssen ihn steuern und aktiv gestalten – sonst verlieren wir unsere lebenswerten Kieze mit den vielen kulturellen Projekten, den kleinen Läden, den bunten Cafés oder der vielfältigen Clubkultur. Statt neuer Besuchsrekorde und Ballermann brauchen wir einen stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus. Deshalb muss laufend geprüft werden, ob das Stadtmarketing dem gerecht wird. Die Corona-Pandemie hat den Städtetourismus in den letzten beiden Jahren

Lebendige Clubkultur und vielfältiges Gewerbe erhalten

Die vielen Berliner Clubs sind oft Orte, an denen Musik und Kultur jenseits des Mainstreams stattfinden können. In ihrer Vielfalt sind sie ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Kultur und bieten essentiellen kreativen Freiraum. Gerade jetzt muss es unser Ziel sein, unsere lebendige Clubkultur zu erhalten – und entsprechende Standorte zu sichern und neue zu ermöglichen. Mit Lärmschutzfonds gegen Clubverdrängung Um Nutzungskonflikte mit der Nachbarschaft zu entschärfen, haben wir 2018 einen Lärmschutzfonds für Berliner Clubs ins Leben gerufen und mit einer halben Million Euro pro Jahr ausgestattet. Das war richtig und muss fortgeführt werden.  Wir brauchen endlich rechtliche Mittel, um

Bezahlbares Wohnen – Mieter*innen schützen

Wohnraum muss bezahlbar sein. Immer mehr Berliner*innen machen sich Sorgen, ihre Miete nicht mehr zahlen zu können. Der Geldbeutel darf aber nicht darüber entscheiden, wer hier wohnen kann und wer nicht mehr.  Zusammen mit der Grünen-Fraktion stehe ich für eine Wohnungs- und Mietenpolitik, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen - und nicht die Profite von Wohnungskonzernen. Der Mietendeckel war richtig und muss schnellstmöglich durch die Bundesebene eingeführt werden. Verdrängung ist kein Naturgesetz Gegen Verdrängung hilft nur ein verschärftes Mietrecht. Die Ziele des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ unterstütze ich und daher setze mich für eine möglichst

Familiengerechte und bunte Kieze

Kinder brauchen gute Bildung und Orte zum Spielen. Gerade im dicht bebauten Friedrichshain fehlt es an Platz und Freiräumen für Familien - für Alt und Jung. Die Corona-Krise zeigte deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder draußen spielen können. Daher brauchen wir mehr Spielplätze. Wichtig dabei: Sie müssen gut gepflegt werden und vor allem sicher sein. Dafür brauchen die Bezirke endlich mehr Geld vom Land. Mehr Räume für Begegnung, Austausch und zum Spielen Besonders im südlichen Friedrichshain brauchen wir mehr Räume für Begegnung, Austausch und zum Spielen. Im hochverdichteten Südkiez bietet die Umwandlung von öffentlichen Straßenraum hierfür große

A 100 stoppen – Mobilitätswende voran bringen

Es gibt einen verrückten Plan: Eine Verlängerung der A 100 vom Treptower Park über die Spree, dann mitten durch Friedrichshain bis zu Storkower Straße im Prenzlauer Berg.  Ich halte sie für verkehrspolitischen Unsinn und klimapolitischen Wahnsinn. Als Grüne lehnen wir sie geschlossen ab. Egal, ob im Bezirk, im Berliner Abgeordnetenhaus, im Senat oder in der Bundestagsfraktion – sind werden alle Hebel in Bewegung setzen, um die falschen Pläne des Bundesverkehrsministers von der FDP zu stoppen! Zehntausende Anwohner*innen würden vom Lärm rasender Fahrzeuge betroffen sein. Insbesondere Anwohner*innen und Personen, die in der Nähe der Trasse arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.

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